Abschlussprüfungen



Bürohundeteams

Die Abschlussprüfung der Unternehmens- bzw. Bürohundeteams besteht aus einem theoretischen sowie einem praktischen Prüfungsteil.

Ziel der Prüfung ist die Überprüfung der alltagstauglichen, sicheren und stressarmen Integration des Hundes innerhalb eines beruflichen Umfeldes.

Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere Ruhe, Selbstregulation, Orientierung am Menschen sowie ein angemessenes Verhalten innerhalb typischer Alltagssituationen im Büro oder Unternehmenskontext.


Theorieprüfung

Die theoretische Prüfung muss vor der praktischen Prüfung erfolgreich bestanden werden.

Geprüft werden unter anderem:

  • Körpersprache und Stresssignale des Hundes
  • allgemeine Hundehaltung und Bedürfnisse
  • Ruhe- und Selbstregulation
  • Stressmanagement
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • angemessene Beschäftigung und Auslastung
  • Einschätzung unterschiedlicher Alltagssituationen
  • professioneller Umgang mit dem Hund innerhalb eines Arbeitsumfeldes

Die Theorieprüfung beinhaltet neben Wissensfragen auch praxisnahe Fallbeispiele und situative Einschätzungen.


Praktische Prüfung

Die praktische Prüfung findet innerhalb eines alltagsnahen Büro- oder Unternehmenssettings statt.

Die Prüfungszeit beträgt ca. 20–30 Minuten pro Team.

Hierbei wird unter anderem bewertet:

  • ruhiges und professionelles Auftreten
  • Orientierung des Hundes am Menschen
  • Ruhe und Selbstregulation des Hundes
  • sicheres Verhalten innerhalb des Arbeitsumfeldes
  • angemessener Umgang mit Reizen und Ablenkungen
  • sichere Führung des Hundes
  • Körpersprache und Stressmanagement
  • bedürfnisorientierter Umgang mit dem Hund
  • Flexibilität innerhalb unterschiedlicher Alltagssituationen

Verbindliche Bestandteile der Prüfung

Folgende Elemente müssen innerhalb der Prüfung sichtbar eingebaut werden:

  • ruhige Liege- und Wartephasen auf der Decke
  • angemessenes Verhalten bei Personenverkehr
  • Begrüßungs- und Alltagssituationen
  • kontrollierte und ruhige Interaktionen
  • erkennbar bedürfnisorientiertes Arbeiten
  • bewusste Ruhe- bzw. Abschlussphase

Die konkrete Gestaltung der Prüfungssituation erfolgt alltagsnah und orientiert sich an typischen Situationen innerhalb eines beruflichen Umfeldes.


Bewertet werden insbesondere

  • Fairness im Umgang mit dem Hund
  • Professionalität des Teams
  • Erkennen und Einschätzen von Stresssignalen
  • Ruhe und Selbstregulation des Hundes
  • Anpassungsfähigkeit innerhalb der Situation
  • Bedürfnisorientierung
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund

Prüfungsgebühren

Die Kosten der theoretischen Prüfung belaufen sich auf 178,50 €.

Die Kosten der praktischen Prüfung belaufen sich auf 250 €.

Nicht bestandene praktische Prüfungen müssen vollständig wiederholt werden.

Die genaue Prüfungsorganisation, zeitliche Einteilung sowie die Auswahl der Einrichtungen erfolgt individuell durch die Ausbildungsstätte.



Schulhundeteams

 

Theoretische Prüfung

Die Abschlussprüfung beginnt mit einem theoretischen Prüfungsteil, welcher vor der praktischen Prüfung erfolgreich bestanden werden muss.

Die Theorieprüfung überprüft praxisrelevantes Fachwissen rund um den Einsatz von Therapiehunden innerhalb tiergestützter Arbeit.

Geprüft werden unter anderem:

  • Körpersprache und Stresssignale des Hundes
  • Bedürfnisorientiertes Arbeiten
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • Hygiene und Einsatzmanagement
  • Ruhe- und Selbstregulation des Hundes
  • Kommunikation und professionelles Auftreten
  • Einschätzung unterschiedlicher Situationen im Einsatzalltag

Die Theorieprüfung beinhaltet neben Wissensfragen auch praxisorientierte Fallbeispiele und situative Einschätzungen.

 

Praktische Prüfung

Die praktische Abschlussprüfung der Schulhundeteams überprüft die sichere, strukturierte und bedürfnisorientierte Arbeit des Mensch-Hund-Teams innerhalb des schulischen Alltags.

Ziel der Prüfung ist nicht das reine „Vorführen“ einzelner Übungen, sondern die professionelle Integration des Hundes innerhalb einer Unterrichts- oder Fördersequenz.


 

Aufbau der praktischen Prüfung

Die praktische Prüfung findet innerhalb einer schulischen oder pädagogischen Einrichtung statt.

Jedes Team gestaltet eigenständig eine vollständige Unterrichts- oder Fördereinheit innerhalb einer Gruppe.

Die Prüfungszeit beträgt in der Regel eine Schulstunde (ca. 45 Minuten).

Hierbei wird unter anderem bewertet:

  • ruhiges und professionelles Auftreten
  • bedürfnisorientierter Umgang mit dem Hund
  • sichere und strukturierte Anleitung der Gruppe
  • Orientierung des Hundes am Menschen
  • Ruhe und Selbstregulation des Hundes
  • Körpersprache und Stressmanagement
  • Flexibilität innerhalb der Situation
  • angemessene Integration des Hundes in die Unterrichtssituation
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein

Das Angebot soll sowohl zur Gruppe als auch zum jeweiligen Hund passen.


Verbindliche Bestandteile der Prüfung

Folgende Elemente müssen innerhalb der Prüfung sichtbar eingebaut werden:

  • mindestens zwei Ruhephasen auf der Decke
  • Arbeiten mit bekannten Signalen und Targets
  • aktive und kontrollierte Interaktion zwischen Hund und Schülern
  • gezielte Integration des Hundes innerhalb des Unterrichts oder Förderangebots
  • bewusste Ruhe- bzw. Abschlussphase
  • erkennbar bedürfnisorientiertes Arbeiten

Die konkrete Gestaltung der Unterrichts- oder Fördereinheit bleibt dem Team überlassen.


Bewertet werden insbesondere

  • Fairness im Umgang mit dem Hund
  • Professionalität des Teams
  • Erkennen und Einschätzen von Stresssignalen
  • Ruhe und Selbstregulation des Hundes
  • Anpassungsfähigkeit innerhalb der Situation
  • Bedürfnisorientierung
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund
  • strukturierte und nachvollziehbare Unterrichtsgestaltung

Wiederholung der praktische Prüfung

Nicht bestandene  Prüfungen müssen vollständig wiederholt werden.

 

Die genaue Prüfungsorganisation, zeitliche Einteilung sowie die Auswahl der Einrichtungen erfolgt individuell durch die Ausbildungsstätte.


Prüfungsgebühren

Die Kosten der theoretischen Prüfung belaufen sich auf 178,50 €.

Die Kosten der praktischen Prüfung belaufen sich auf  250,00 €. 

 

Nicht bestandene Prüfungsteile müssen komplett wiederholt werden.



Therapiehundeteams

 

Theoretische Prüfung

Die Abschlussprüfung beginnt mit einem theoretischen Prüfungsteil, welcher vor der praktischen Prüfung erfolgreich bestanden werden muss.

Die Theorieprüfung überprüft praxisrelevantes Fachwissen rund um den Einsatz von Therapiehunden innerhalb tiergestützter Arbeit.

Geprüft werden unter anderem:

  • Körpersprache und Stresssignale des Hundes
  • Bedürfnisorientiertes Arbeiten
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • Hygiene und Einsatzmanagement
  • Ruhe- und Selbstregulation des Hundes
  • Kommunikation und professionelles Auftreten
  • Einschätzung unterschiedlicher Situationen im Einsatzalltag

Die Theorieprüfung beinhaltet neben Wissensfragen auch praxisorientierte Fallbeispiele und situative Einschätzungen.

 


 

Praktische Prüfung

Die praktische Abschlussprüfung der Therapiehundeteams besteht aus zwei Prüfungsteilen und überprüft die alltagstaugliche, sichere und professionelle Arbeit des Mensch-Hund-Teams im Rahmen tiergestützter Einsätze.

Ziel der Prüfung ist nicht das „perfekte Vorführen“ einzelner Übungen, sondern die fachgerechte, faire und bedürfnisorientierte Arbeit mit dem Hund innerhalb unterschiedlicher sozialer Situationen.

Ablauf der Praktischen Prüfung:

Die praktische Prüfung setzt sich aus zwei Bereichen zusammen:

 

1. Pädagogischer Prüfungsteil

Der erste Prüfungsteil findet in einer pädagogischen Einrichtung statt (z. B. Kindertagesstätte oder vergleichbare Einrichtung).

Jedes Team zeigt ein eigenständig vorbereitetes Angebot innerhalb einer Gruppe.

Die Prüfungszeit beträgt ca. 20–30 Minuten pro Team.

Hierbei wird unter anderem bewertet:

  • ruhiges und professionelles Auftreten
  • bedürfnisorientierter Umgang mit dem Hund
  • angemessene Anleitung der Gruppe
  • Sicherheit und Struktur des Angebots
  • Körpersprache und Stressmanagement
  • Orientierung des Hundes am Menschen
  • Ruhe und Selbstregulation
  • Flexibilität innerhalb der Situation

Verbindliche Bestandteile des Angebots

Folgende Elemente müssen innerhalb der Prüfung sichtbar eingebaut werden:

  • mindestens zwei Ruhephasen auf der Decke
  • Arbeiten mit bekannten Signalen und Targets
  • aktive Interaktion zwischen Hund und Teilnehmern
  • bewusste Ruhe- bzw. Abschlussphase
  • erkennbar bedürfnisorientiertes Arbeiten

Die konkrete Gestaltung des Angebots bleibt dem Team überlassen.


2. Sozial-therapeutischer Prüfungsteil

Im zweiten Prüfungsteil wird die soziale Interaktion des Teams innerhalb einer weiteren Personengruppe überprüft (z. B. Tagespflege, Senioreneinrichtung oder vergleichbarer Bereich).

Dieser Prüfungsteil dauert ca. 10–15 Minuten pro Team.

Hier steht keine vollständige Angebotseinheit im Vordergrund, sondern die ruhige, sichere und angemessene Interaktion innerhalb des sozialen Umfeldes.

Die Teams bewegen sich aktiv innerhalb der Einrichtung und zeigen unter anderem:

  • höfliche und ruhige Kontaktaufnahme
  • Orientierung am Menschen
  • angemessenes Nähe- und Distanzverhalten
  • sichere Führung des Hundes
  • ruhiges Arbeiten in unterschiedlichen Situationen
  • aktive soziale Interaktion zwischen Mensch, Hund und Personengruppe
  • flexible Anpassung an Personen und Umfeld

Bewertet werden insbesondere

  • Fairness im Umgang mit dem Hund
  • Professionalität des Teams
  • Erkennen und Einschätzen von Stresssignalen
  • Ruhe und Selbstregulation des Hundes
  • Anpassungsfähigkeit innerhalb der Situation
  • Bedürfnisorientierung
  • Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund

Wiederholung von Prüfungsteilen

Die beiden praktischen Prüfungsteile werden getrennt bewertet.

Nicht bestandene Prüfungsteile können innerhalb des vorgegebenen Zeitraums von 8 Monaten einzeln wiederholt werden.

Die Wiederholungsgebühr pro Prüfungsteil beträgt 125 €.

Das Angebot soll sowohl zur Gruppe als auch zum jeweiligen Hund passen.


 

Prüfungsgebühren

Die Kosten der theoretischen Prüfung belaufen sich auf 178,50 €.

Die Kosten der praktischen Prüfung belaufen sich auf insgesamt 250 € und setzen sich aus folgenden Prüfungsteilen zusammen:

  • Pädagogischer Prüfungsteil: 125 €
  • Sozial-therapeutischer Prüfungsteil: 125 €